Tag der Möglichkeiten – Teil 2: openSense:Box, LoRaWAN, Sensorendaten, 3D-Druck und Photovoltaik

Ohne zu wiederholen, was bereits unter dem Beitrag Smart City – Umweltsensoren und mehr des Regionalen Open Government Labor der Stadt Brandis festgehalten ist, haben wir eine anfassbare und via Sonne betriebene senseBox:home ausgestellt. Sie hat allerdings die Daten nicht via LoRaWAN versendet, sondern auf einem Display angezeigt, so dass man ohne Umwege alle Sensormesswerte ablesen konnte.

Die Messwerte und eine Übersichtskarte der aktuell verteilten Stationen konnte man auf einem daneben befindlichen Monitor betrachten, nachträglich und Live ist dies via https://sensoren.makerspace-partheland.de möglich.

Über den Tag hinweg war auch der angeschlossene Pufferakku komplett geladen und das obwohl es keine idealen Photovoltaik-Wetterbedingungen waren.

Dieser Aufbau ist aktuell eine von zwei Versuchsstationen, damit wir Messtationen ohne Stromanschluss über das Jahr hinweg betreiben können. Hier fokussieren wir uns besonders auf die Analyse der dunkleren Jahreszeit, mit wenig Sonnenstunden, vielen Wolken und ggf. Schnee. Die Herausforderung hierbei ist, dass das Photovoltaikmodul ausreicht um auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen den Akku zu laden, dabei aber nicht zu groß ist, damit der Stationsaufbau kompakt bleibt. Zudem muss der Akku eine ausreichende Kapazität besitzen, damit Tage und Nächte ohne Sonnenschein überbrückt werden können.

3D-Druck des neuen Kulturhaus Beucha – mit Strom aus der Sonne

Direkt daneben lief ein 3D Drucker, welcher via Selbstbau-Stromspeicher aus alten Laptopakkus (Aluminiumkiste) und 230V Wechselrichter mit Strom versorgt wurde. Geladen wurde der Akku durch ein mobiles Photovoltaikmodul, welches sich auf dem Dach befand.

Und weil noch genügend Strom vorhanden war, wurde zusätzlich ein E-Lastenrad geladen.

Viele haben gefragt ob die Packung feines Granulat, welches im Bild auf der Stromspeicherkiste zu sehen ist, das Ausgangsmaterial für 3D-Druck Filament ist. Dem ist nicht so, denn hierbei handelt es sich um feine kleine Glaskügelchen, die als Brandschutz für den Speicher dienen. Bei einem eventuellen Brand, der bei Lithium-Ionen Akkus nicht zu unterschätzen ist, schmelzen diese kleinen Glaskügelchen, bilden dabei eine Hülle um die Zellen, ersticken somit das Feuer und verhindern ein Wiederaufflammen – Safety First.

Die gedruckten Modelle in groß und klein des Kulturhaus Beucha waren sozusagen der Renner des Tages, zum Glück hatten wir viele vorgedruckt, somit musste niemand leer ausgehen und man konnte sich ein Exemplar mit nach Hause nehmen.

Wir hatten zusätzlich ein paar 3D-Druck Filamentarten ausgestellt und erklärt, für das im aufgebauten 3D-Drucker durchgeführte Druckverfahren Fused Deposition Modeling, kurz FDM und zu deutsch Schmelzschichtung.

In den Bildern der gedruckten Modelle gut zu erkennen, dass Kulturhaus Beucha, mit dem neuen langgezogenem Anbau und der verbindenden “Brücke”.

Das Thema 3D-Druck und Erstellung von Objekten für 3D-Druck war von großem Interesse bei Groß- und Klein. Somit werden wir entsprechende Workshops planen und durchführen – die Termine veröffentlichen wir zu gegebener Zeit rechtzeitig auf unserer Webseite.

Teil drei, der letzte Teil unserer Reihe, folgt wieder in zwei Tagen mit den Themen: Musik zum anfassen und weitere Impressionen.

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